Rechenzentrum der Hochschule Rapperswil (CH)

Keyfacts:

Tätigkeitsfeld

Die Hochschule für Technik Rapperswil (HSR) ist gemeinsam mit den Hochschulen St. Gallen, Buchs und Chur Teil der Fachhochschule Ostschweiz. Aktuell bildet die HSR rund 1.600 Studierende in den Bereichen Technik und Informationstechnologie sowie Bau- und Planungswesen aus.

Unternehmenssitz

Rapperswil, Schweiz

Gesprächspartner:

Tobias Wagner (TW) von der ATIX AG fragt im Rechenzentrum der HSR nach, wie orcharhino dort eingesetzt und wie damit tagtäglich gearbeitet wird. Die Antworten liefert Lioh Möller (LM), Systemadministratorin bei der HSR.  

Interview:

Tobias Wagner (TW): Frau Möller, warum ist orcharhino für Sie die beste Lösung für automatisiertes Lifecycle Management im Rechenzentrum?“

Lioh Möller (LM):Vom Grundumfang her ist der orcharhino für uns feature complete und erfüllt somit alle Bedürfnisse, die wir aktuell haben.“

TW: „Sie sprechen von Bedürfnissen, die Sie aktuell haben. Welche Features wären in Zukunft für Sie dann relevant?“

LM: „Unser ganzes Arbeitsumfeld entwickelt sich natürlich immer mehr hin zu einer agilen Arbeitsweise. Daher wäre eine Integration des Kubernetes Control Plane mit einer Managementfunktion natürlich super.“

TW: „Können Sie kurz sagen, wie viele Server Sie aktuell im Einsatz haben und welche Software Sie auf diesen nutzen?“

LM: „Momentan haben wir insgesamt ca. 100 reine Linuxserver im Einsatz, die zu 99% virtuell auf VMware laufen. Bei der Software setzen wir hauptsächlich auf Debian mit entsprechenden Komponenten wie Nginx, Apache, MariaDB, Galera, usw.“

TW: Wie sind Sie auf den orcharhino aufmerksam geworden?“

LM: „Aufmerksam auf den orcharhino bin ich durch meine Communityaktivität geworden. Ich habe sehr viel am Spacewalk, dem Vorgänger von Foreman, mitentwickelt. Aufgrund dessen habe ich selbstverständlich auch die Entwicklung von Foreman verfolgt. Foreman war aufgrund meiner Kenntnisse und Erfahrungen einfach eine ideale Lösung. In den letzten Jahren ist das Produkt auch durch die aktive Mithilfe der ATIX immer stabiler geworden. Hinzukam dann der Support von Debian, der für uns dringend notwendig war.“

TW: „Warum haben Sie eine Automatisierungslösung gesucht?“

LM: „Als ich bei der HSR angefangen habe, wurden alle Server per Hand gemanagt. Automatisierungstools waren gar nicht im Einsatz. Nun sind wir aber mit Blick auf die Größe unserer Serverlandschaft an eine Grenze gestoßen, bei der die Verwaltung rein händisch einfach nicht mehr möglich war. Wir waren nur noch als „Feuerwehrleute“ im Einsatz und waren hauptsächlich mit dem Fixen von Bugs beschäftigt. Dadurch haben natürlich die vorhandenen Systeme alle eine Art „Eigendynamik“ entwickelt, sodass unsere Systeme nicht mehr deklarativ waren, sprich sie hatten keinen klar definierten Zustand mehr. Zudem ging dadurch das Deployment von Servern nicht mehr schnell genug. Daher konnten wir oft nicht mehr spontan auf Ressourcenanforderungen reagieren.“

TW: „Wie hat sich dieser Prozess mit dem Einsatz von orcharhino verändert?“

LM: „Wir verwenden den orcharhino quasi vollumfänglich: Wir setzen ihn zur Automatisierung des Lifecycles im Foreman ein, sprich das komplette Deployment direkt auf VMware, das System registriert sich beim Puppetmaster und zieht sich seine Definition, konfiguriert sich automatisch und wir erhalten das vollständig vorkonfigurierte System praktisch auf Abruf. Aktuell nutzen wir orcharhino also für den kompletten Lifecycle, von der Serverkonfiguration übers Patchmanagement bis hin zum Deprovisionieren von Hosts.“

TW: „Bei komplexen Softwareprodukten ist ja nie auszuschließen, dass mal ein Bug auftritt. Wie reagieren Sie darauf?“

LM: „Dann wenden wir uns an den Support der ATIX. Mit der Zusammenarbeit bin ich sehr zufrieden. Wir fühlen uns mit unseren Anfragen und Bedürfnissen stets ernst genommen. Unserer Erfahrung nach ist das bei großen Unternehmen leider nicht immer so. Bei der ATIX sind die Kommunikationswege einfach kürzer und so kann eine Lösung für eventuell auftretende Probleme durch die agile Arbeitsweise schnell bereitgestellt werden. Dass komplexe Softwareprodukte auch mal einen Bug enthalten ist völlig normal. Entscheidend ist, wie der Hersteller damit umgeht. Und da ist die ATIX wirklich vorbildlich.“

TW: „Sprich Sie finden dann gemeinsam mit der ATIX eine Lösung für das Problem?“

LM: „Ja, in diesem Zug möchte ich das sehr verlässliche Release-Zyklus Modell anmerken. Wir haben ja die Möglichkeit uns aktiv einzubringen, indem wir Bugs melden. In der Regel reicht es dann auch, wenn diese beim nächsten Release gefixt werden, da die ATIX bis dahin Prozesse zum Workaround bereitstellt.“

TW: „Frau Möller, vielen Dank für das Gespräch!“

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