Wie souverän ist Ihre IT-Infrastruktur wirklich?
Was Sie mit der Checkliste erhalten
Die Checkliste führt Sie schrittweise in die erste Standortbestimmung Ihrer IT-Infrastruktur. Sie starten mit fünf Leitfragen im Leitfaden und können Ihre Analyse anschließend mit dem optionalen Excel-Selbstcheck vertiefen.
- Leitfaden: erste Orientierung gewinnen
Fünf Leitfragen helfen Ihnen, zentrale Systeme, bekannte oder vermutete Abhängigkeiten, offene Punkte und erste Handlungsfelder sichtbar zu machen.
- Excel-Selbstcheck: Ergebnisse strukturieren
Der optionale Selbstcheck unterstützt Sie dabei, Systeme, Kritikalität, Anbieterbindung und mögliche Maßnahmen genauer zu erfassen.
- Vorgespräch: Expertengespräch vorbereiten
Im kurzen Vorgespräch prüfen wir gemeinsam, welche Informationen bereits vorliegen und welche Fragen für Sie relevant sind. Die fünf Leitfragen aus dem Leitfaden bilden dafür die zentrale Grundlage — damit ein mögliches Expertengespräch gezielt vorbereitet werden kann.
Wie klar ist Ihre aktuelle Situation?
Die meisten Abhängigkeiten entstehen schrittweise – und bleiben im Alltag unsichtbar.
Erst wenn Veränderungen notwendig werden, zeigt sich, wie eingeschränkt die eigene Handlungsfähigkeit tatsächlich ist.
Für eine erste Einordnung helfen bereits wenige zentrale Fragen:
- Haben Sie einen vollständigen Überblick über Ihre Systeme, Plattformen und Automatisierungstools?
- Können Sie Abhängigkeiten zu einzelnen Anbietern konkret benennen?
- Wäre ein Wechsel zentraler Komponenten heute realistisch umsetzbar?
Wenn Sie eine oder mehrere dieser Fragen nicht eindeutig beantworten können, lohnt sich eine strukturierte Bestandsaufnahme.
Checkliste
Vom ersten Überblick zur gezielten Vertiefung
Die fünf Leitfragen aus dem Leitfaden schaffen die zentrale Grundlage für die erste Standortbestimmung:
Welche Systeme sind relevant, wo werden Abhängigkeiten sichtbar und welche Fragen bleiben offen?
Gleichzeitig bilden sie die minimale Vorbereitung für ein kurzes Vorgespräch und ein mögliches Expertengespräch.
Wenn Sie Ihre Einschätzung weiter vertiefen möchten, unterstützt der optionale Excel-Selbstcheck bei der strukturierten Analyse.
In 4 Schritten zur strukturierten Analyse
Wenn Sie über die erste Standortbestimmung hinausgehen möchten, führt Sie der optionale Excel-Selbstcheck in vier Schritten durch zentrale Aspekte Ihrer Infrastruktur — von eingesetzten Systemen über Abhängigkeiten bis hin zu konkreten Handlungsoptionen.
Was Sie mit den 4 Schritten erreichen:
- Klarheit über Ihre zentralen Abhängigkeiten
- Identifikation kritischer Komponenten
- erste Ansatzpunkte für mehr Flexibilität und Kontrolle
Wichtig:
Die 4 Schritte strukturieren Ihre Standortbestimmung. Welche Abhängigkeiten kritisch sind und welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt von Ihrer konkreten Infrastruktur und Ihren Anforderungen ab.
Bestandsaufnahme – Welche Systeme laufen wo?
Erfassen Sie:
- Betriebssysteme
- Cloud-Anbieter
- Automatisierungstools
- Repository-Quellen
- zentrale Managementsysteme
- Abhängigkeiten zu einzelnen Herstellern
Identifizieren Sie sogenannte „Single Points of Vendor“ – also Komponenten, bei denen eine Abhängigkeit von genau einem Anbieter besteht.
Kritikalität bewerten
Ordnen Sie jeder Komponente drei Werte zu:
- Betriebsrelevanz (niedrig/mittel/hoch)
- Austauschbarkeit (leicht/schwer/unmöglich)
- Lieferkettenrisiko (niedrig/mittel/hoch)
Ergebnis: Sie sehen sofort, welche Komponenten priorisiert werden müssen.
Abhängigkeiten identifizieren
Typische Fragen:
- Wer kontrolliert Zugänge sowie Update- und Patchzyklen?
- Wie stark sind Sie an spezifische APIs oder proprietäre DSLs gebunden?
- Lassen sich Ihre Automatisierungen mit anderen Tools weiterverwenden?
- Könnten Sie morgen den Anbieter wechseln – oder wäre das ein Großprojekt?
Maßnahmen definieren
Für jede kritische Komponente mindestens eine realistische Ausweichoption identifizieren:
- alternative Automationsframeworks
- alternative Distributionsquellen
- optionale Mirror-Repositories
- Multi-Cloud- oder Hybrid-Architekturvarianten
Tipp 1: Offene Standards priorisieren
Wo immer möglich:
- offene APIs
- offene Automatisierungswerkzeuge
- offene Betriebssysteme
- modulare Architekturen
- containerisierte Workloads
Offene Standards erhöhen die Austauschbarkeit – und damit die Resilienz Ihrer Infrastruktur.
Tipp 2: Schrittweise digitale Souveränität erhöhen
Digitale Souveränität entsteht nicht über Nacht. Entscheidend ist ein strukturiertes Vorgehen in klaren, umsetzbaren Schritten:
- Repositories unter eigene Kontrolle bringen
- Automatisierung auf offene Tools ausrichten
- Cross-Plattform-Management einführen
- Multi-Cloud-Fähigkeit vorbereiten
- Lifecycle-Prozesse automatisieren und dokumentieren
- Vendor-Abhängigkeiten regelmäßig überprüfen
Fazit: Digitale Souveränität bedeutet vor allem Handlungsfähigkeit
Entscheidend ist, ob Ihre Infrastruktur in diesen Situationen steuerbar bleibt – oder ob Abhängigkeiten zum Engpass werden.
Nur wer seine Systeme, Abhängigkeiten und Wechseloptionen kennt, kann fundierte Entscheidungen treffen.
Warum eine Analyse allein oft nicht ausreicht
Sie entstehen aus dem Zusammenspiel von Architektur, Prozessen und eingesetzten Werkzeugen.
Ohne strukturierte Herangehensweise bleiben viele Einschätzungen unscharf – oder wichtige Risiken werden unterschätzt.
Checkliste zur ersten Standortbestimmung herunterladen
Mit der Checkliste erhalten Sie eine kompakte Grundlage, um zentrale Abhängigkeiten Ihrer IT-Infrastruktur sichtbar zu machen und erste Handlungsfelder einzuordnen.
Nach dem Absenden des Formulars erhalten Sie zwei Bestandteile:
1. Leitfaden zur ersten Standortbestimmung
Der Leitfaden hilft Ihnen, Ihre aktuelle Situation anhand von fünf Leitfragen einzuordnen und erste Abhängigkeiten, blinde Flecken und Handlungsfelder sichtbar zu machen.
2. Optionaler Excel-Selbstcheck
Wenn Sie tiefer einsteigen möchten, können Sie Systeme, Kritikalität und Anbieterbindung strukturiert erfassen.
So entsteht eine erste Grundlage für interne Diskussionen — oder für die Vorbereitung eines möglichen Expertengesprächs.