Wenn regelmäßig neue Server gebraucht werden, kostet jede manuelle Installation Zeit. Unterschiedliche Abläufe und individuelle Skripte machen es außerdem schwer, Systeme immer wieder gleich aufzusetzen.
Mit dem Provisioning Management von orcharhino automatisieren IT-Teams die Bereitstellung neuer Systeme – von Bare Metal über virtuelle Maschinen bis zu Cloud-Instanzen.
Neue Server automatisiert bereitstellen
Gleiche Standards zuverlässig wiederverwenden
Provisioning zentral aus einer Oberfläche steuern
Server Provisioning bezeichnet die Bereitstellung eines neuen physischen oder virtuellen Systems. Dabei wird aus einer neuen oder zurückgesetzten Maschine ein installiertes und für den Betrieb vorbereitetes System.
Zum Provisioning gehören je nach Umgebung zum Beispiel die Installation des Betriebssystems, Netzwerk- und Systemeinstellungen, Partitionierung, Paketquellen sowie benötigte Basispakete oder Software.
Mit wachsender Infrastruktur steigt nicht nur die Zahl neuer Systeme. Gleichzeitig müssen unterschiedliche Plattformen, Betriebssysteme und technische Vorgaben berücksichtigt werden. Was bei wenigen Servern noch mit Checklisten oder einzelnen Skripten funktioniert, wird bei regelmäßigen Bereitstellungen schnell aufwendig. Systeme immer wieder nach denselben Standards aufzusetzen, wird zunehmend schwieriger.
Viele manuelle Handgriffe
mehr Zeitaufwand
fehlende Standardisierung
zunehmende Komplexität
Professionelles Provisioning bedeutet deshalb mehr als nur ein Betriebssystem zu installieren. Der gesamte Ablauf sollte standardisiert, möglichst automatisiert und zentral steuerbar sein und sich gut in die bestehende IT-Umgebung einfügen.
orcharhino führt die wichtigsten Schritte der Bereitstellung zusammen. Standards werden einmal festgelegt und für neue Server wiederverwendet. Je nach Umgebung kann die Installation über das Netzwerk, eine Boot Disk, ein Image oder über Discovery starten.
Host Groups und Templates bilden typische Servertypen ab. Betriebssystem, Paketquellen und wichtige Einstellungen werden einmal festgelegt und anschließend wiederverwendet.
Ein Administrator oder interner Nutzer wählt den passenden Servertyp – direkt oder über ein Self-Service-Portal. Anschließend werden nur noch Angaben wie Name, Netzwerk und Zielplattform benötigt.
Virtuelle Maschinen kann orcharhino direkt auf der angebundenen Plattform erstellen.
Je nach Umgebung bindet orcharhino DNS und DHCP ein und stellt die benötigten Boot- und Provisioning-Dateien bereit.
Die Installation läuft automatisch über das passende Verfahren – zum Beispiel Kickstart, AutoYaST, Autoinstall oder Windows Unattended.
Alternativ können vorhandene Images oder VM-Templates genutzt werden.
Paketquellen, Registrierung und weitere Management-Zugänge werden vorbereitet.
Auch anschließende Configuration-Management-Schritte, zum Beispiel mit Ansible, können direkt folgen.
Der neue Server steht nach den festgelegten Standards bereit und kann direkt in die zentralen Content-, Configuration- und Patch-Prozesse übernommen werden.
Der entscheidende Unterschied: Nach der Installation ist der Server nicht einfach nur „da“. Er ist bereits in die zentralen Prozesse für Content, Configuration und Patch Management eingebunden. So lässt sich ein einmal definierter Servertyp immer wieder nach denselben Standards bereitstellen.
Wiederkehrende Installations- und Integrationsschritte laufen automatisiert ab.
Das Team muss nicht jeden Server einzeln aufsetzen.
Einmal definierte Standards lassen sich wiederverwenden.
Gleichartige Systeme entstehen dadurch nach denselben Vorgaben.
Physische Server, virtuelle Maschinen und Cloud-Instanzen werden über eine zentrale Oberfläche verwaltet – unabhängig davon, wie sie technisch bereitgestellt werden.
Self-Service ermöglichen
Vordefinierte Servertypen schaffen die Grundlage dafür, dass auch interne Teams freigegebene Systeme selbst anfordern können – ohne tiefes Provisioning-Wissen.



Erleben Sie in einer persönlichen Demo, wie Sie neue Server zentral vorbereiten, automatisch installieren und direkt in Ihre bestehenden Management-Prozesse einbinden.
Eine gute Lösung sollte nicht nur das Betriebssystem installieren. Sie sollte wiederkehrende Arbeit abnehmen, Standards wiederverwenden und unterschiedliche Zielplattformen zentral steuern können.
Wichtig ist außerdem, dass neue Systeme immer nach den gleichen Vorgaben entstehen und direkt in die weitere Verwaltung übergehen. In abgeschotteten Netzen sollten sie die benötigten Inhalte auch ohne direkten Internetzugang erhalten können.
orcharhino verbindet Server Provisioning mit weiteren Funktionen für das Management der IT-Infrastruktur. Die Lösung kombiniert die standardisierte Bereitstellung physischer Server, virtueller Maschinen und Cloud-Instanzen mit Configuration Management, Content Management und Patch Management. So lassen sich neue Systeme zentral bereitstellen und direkt in die weitere Verwaltung einbinden.
Aspekt | Manueller / verteilter Ansatz | orcharhino |
|---|---|---|
Ablauf | Viele einzelne Schritte und Werkzeuge | steuert den Prozess der Bereitstellung zentral |
Standards | Vorgaben werden pro System oder Skript gepflegtt | bildet mit Host Groups und Templates wiederverwendbare Standards ab |
Zielplattformen | Getrennte Abläufe für physische Server, virtuelle Maschinen und Cloud | steuert unterschiedliche Zielplattformen zentral |
Netzwerkdienste | DNS, DHCP und Boot-Dienste müssen separat koordiniert werden | bindet vorhandene Netzwerkdienste in den Provisioning-Prozess ein |
Betriebssysteme | Bereitstellung unterscheidet sich je nach Distribution und Plattform | unterstützt standardisierte Verfahren für mehrere Linux-Distributionen und ergänzend Windows |
Nach der Installation | Übergabe an weitere Management-Werkzeuge erfolgt separat | bindet neue Systeme direkt in Content-, Configuration- und Patch-Prozesse ein |
Ablauf
Manueller / verteilter Ansatz Viele einzelne Schritte und Werkzeuge
orcharhino steuert den Prozess der Bereitstellung zentral
Standards
Manueller / verteilter Ansatz Vorgaben werden pro System oder Skript gepflegtt
orcharhino bildet mit Host Groups und Templates wiederverwendbare Standards ab
Zielplattformen
Manueller / verteilter Ansatz Getrennte Abläufe für physische Server, virtuelle Maschinen und Cloud
orcharhino steuert unterschiedliche Zielplattformen zentral
Netzwerkdienste
Manueller / verteilter Ansatz DNS, DHCP und Boot-Dienste müssen separat koordiniert werden
orcharhino bindet vorhandene Netzwerkdienste in den Provisioning-Prozess ein
Betriebssysteme
Manueller / verteilter Ansatz Bereitstellung unterscheidet sich je nach Distribution und Plattform
orcharhino unterstützt standardisierte Verfahren für mehrere Linux-Distributionen und ergänzend Windows
Nach der Installation
Manueller / verteilter Ansatz Übergabe an weitere Management-Werkzeuge erfolgt separat
orcharhino bindet neue Systeme direkt in Content-, Configuration- und Patch-Prozesse ein
orcharhino ist besonders für Linux-dominierte Serverlandschaften ausgelegt. Neben zahlreichen Linux-Distributionen lassen sich auch Microsoft-Windows-Systeme provisionieren. Je nach Plattform und Betriebssystem kommen unterschiedliche Bereitstellungsverfahren zum Einsatz.
Mit orcharhino lassen sich zahlreiche Linux-Distributionen & Windows Server zentral bereitstellen.
Physische Server automatisiert bereitstellen
orcharhino unterstützt die automatisierte Bereitstellung physischer Server – vom Boot-Prozess bis zum installierten und angebundenen System.
Virtuelle Maschinen direkt bereitstellen
Virtuelle Maschinen können auf angebundenen Virtualisierungsplattformen erstellt und anschließend automatisiert provisioniert werden.
VMware · Proxmox · oVirt/OLVM · KVM/libvirt
Cloud-Instanzen automatisiert bereitstellen
Auch Cloud-Instanzen lassen sich über angebundene Cloud-Plattformen erstellen und in den Provisioning-Prozess einbinden.
AWS · Google Cloud · Azure
Tech Preview: Hetzner, STACKIT
Welche Wege unterstützt orcharhino beim Server Provisioning? Nicht jede Infrastruktur funktioniert gleich. Deshalb unterstützt orcharhino verschiedene Wege, um neue Server automatisiert bereitzustellen.
Discovery
Welcher Provisioning-Weg passt, hängt von der vorhandenen Infrastruktur ab. Beim Netzwerk-Boot über PXE werden in der Regel bestehende Netzwerkdienste wie DHCP eingebunden. Ist ein Netzwerk-Boot nicht möglich oder nicht gewünscht, kann eine Boot-ISO den automatisierten Provisioning-Prozess starten.
Images und VM-Templates eignen sich besonders für virtuelle Maschinen und Cloud-Umgebungen. Discovery unterstützt dagegen vor allem bei physischen Servern, indem neue Systeme automatisch erkannt und wichtige Hardware- und Netzwerkdaten erfasst werden.
Für passende Szenarien ermöglicht orcharhino damit auch Zero Touch Provisioning: Sind die Standards einmal festgelegt, kann die Bereitstellung weitgehend ohne weitere manuelle Installationsschritte ablaufen.
orcharhino muss bestehende Dienste nicht ersetzen. DNS, DHCP, Virtualisierung und Cloud-Plattformen können angebunden und in den Provisioning-Prozess einbezogen werden. Über Oberfläche, Kommandozeile und API lässt sich Provisioning außerdem in bestehende Automatisierungs-, Self-Service- oder ITSM-Prozesse integrieren.
Ein mögliches Self-Service-Szenario: Die IT definiert freigegebene Servertypen. Anwender wählen nur die gewünschte Variante und wenige Angaben aus. Im Hintergrund stößt ein Portal den Prozess über die orcharhino-API an. So können auch interne Teams neue Systeme anfordern, ohne die technischen Details des Provisionings kennen zu müssen.
Auch abgeschottete Netze lassen sich einbinden: Neue Systeme können benötigte Inhalte über orcharhino oder einen orcharhino Proxy beziehen. Ein direkter Internetzugang der Zielsysteme ist dafür nicht grundsätzlich erforderlich.
Wenn orcharhino zu Ihren Anforderungen passt, begleiten wir Sie bei der strukturierten Einführung in Ihre Umgebung.
Im Architektur-Workshop klären wir Anforderungen und Zielarchitektur.
Wir installieren orcharhino und konfigurieren es passend zu Ihrer Umgebung.
Bestehende Systeme binden wir schrittweise an orcharhino an.
Wir führen orcharhino kontrolliert in den produktiven Betrieb über.
Unternehmen nutzen orcharhino, um neue Server nach einheitlichen Vorgaben bereitzustellen, wiederkehrende Installationsschritte zu automatisieren und den manuellen Aufwand für Rollouts zu reduzieren. Ausgewählte Kundenstimmen zeigen, wie automatisiertes Server Provisioning in unterschiedlichen IT-Umgebungen eingesetzt wird.
„Die Bereitstellung der VMs mit SUSE Linux für verschiedene Anforderungen konnte über Hostgruppen abgebildet werden. Das automatisierte Deployment beschleunigte das Migrationsprojekt.“
„Das System registriert sich beim Puppetmaster und zieht sich seine Definition, konfiguriert sich automatisch und wir erhalten das vollständig vorkonfigurierte System praktisch auf Abruf.“
„Bei der Orchestrierung einer Server Landschaft von mehreren tausend Hosts […] bringt uns orcharhino im Management unserer Server Landschaft eine große Zeitersparnis.“
Server-Rollout und -Konfiguration
bis zu 5 x schneller
APA-IT automatisiert mit orcharhino das Aufsetzen, Installieren und Vorkonfigurieren neuer Systeme. Dadurch erfolgen Rollout und Konfiguration mehrerer Server bis zu fünfmal schneller als beim manuellen Vorgehen. Einmal definierte Vorgaben können dabei für weitere Systeme wiederverwendet werden. Das reduziert wiederkehrende Arbeit und erleichtert es, neue Server nach einheitlichen Standards bereitzustellen.








Provisioning stellt zunächst das Betriebssystem bereit und schafft die technische Basis des Servers. Weitergehende System- und Anwendungskonfigurationen werden typischerweise über Configuration Management umgesetzt.
Beide Schritte können mit orcharhino zentral verbunden werden. So kann beispielsweise nach der Bereitstellung direkt eine weitere Konfiguration über angebundene Configuration-Management-Werkzeuge folgen.
Ja. Ein Server muss nicht mit orcharhino neu installiert worden sein, um anschließend zentral verwaltet zu werden.
Bereits vorhandene unterstützte Systeme können registriert und in die weiteren Management-Prozesse eingebunden werden.
Nicht zwingend. Installationsdateien, Pakete und andere benötigte Inhalte können über orcharhino beziehungsweise orcharhino Proxies bereitgestellt werden.
Damit lassen sich auch abgeschottete Umgebungen betreiben. Für vollständig getrennte Air-Gapped-Umgebungen stehen zusätzlich Export- und Importverfahren für Inhalte zur Verfügung.
Ja. Vorhandene DNS- und DHCP-Dienste können in den Provisioning-Prozess eingebunden werden. Die bestehende Netzwerk-Infrastruktur muss also nicht grundsätzlich ersetzt werden.
Je nach Architektur können die benötigten Dienste über den orcharhino Server oder orcharhino Proxies angebunden werden.
In geeigneten Umgebungen ja. Sind Servertypen und Standards einmal definiert, kann die Bereitstellung weitgehend ohne weitere manuelle Installationsschritte ablaufen.
Wie weit sich der Prozess automatisieren lässt, hängt von Plattform, Netzwerk und gewähltem Provisioning-Verfahren ab.
Ja. orcharhino stellt eine API bereit und kann dadurch in bestehende Automatisierungs-, Self-Service- oder ITSM-Prozesse eingebunden werden.
So kann beispielsweise ein vorhandenes Self-Service-Portal einen freigegebenen Servertyp über die orcharhino-API anfordern, während die technischen Vorgaben zentral durch die IT definiert bleiben
Einmal definierte Vorgaben können für neue Systeme wiederverwendet werden. So lassen sich gleichartige Server immer wieder nach denselben Standards bereitstellen.
Technisch werden dafür unter anderem Host Groups, Provisioning Templates und Compute Profiles verwendet.
Sehen Sie in einer persönlichen Demo, wie Sie neue Systeme mit weniger Handarbeit bereitstellen, Standards wiederverwenden und Ihre Server direkt in die weitere Verwaltung übergeben.
Server Provisioning ist Teil des umfassenden Infrastrukturmanagements mit orcharhino. Entdecken Sie weitere Kernfunktionen für die zentrale Steuerung und Automatisierung Ihrer IT-Infrastruktur.
Konfigurationen zentral
steuern und konsistent
halten
Schwachstellen erkennen
und Sicherheitsstatus
zentral überwachen